RoboLAB: ein Ort für inklusive Kunst in Köln

Ausstellung, 06. September 2020

Ausstellungsgelände (Bild: Jörn Neumann)

Eröffnungsausstellung unter Beteiligung von Studierenden der KISD

Auf einen Blick

RoboLAB: ein Ort für inklusive Kunst in Köln

Ausstellung

Wann?

  • 06. September 2020 bis 10. September 2020
  • 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Wo?

Odonien
Hornstr. 85
50823 Köln

Veranstaltungsreihe

Vernissage: 06. September 2020,
ab 18:00 Uhr
Mit den beteiligten Studierenden, KünstlerInnen, OrganisatorInnen und Benjamin Thele vom Kulturamt der Stadt Köln

Weitere Informationen

Betreut von Kal Spelletich und Prof. Dr. Lasse Scherffig (KISD, TH Köln) RoboLAB: ein neuer Kunstort in Köln


Am 6. September 2020 öffnet mit RoboLAB 2020 ein neuer Kunstort und eine neue Projektreihe in Köln ihre Pforten. Den Startschuss macht die Ausstellung Circolaris – Es ist der Beginn einer Reise. Circolaris ist auch der Name der barrierefrei begehbaren Großskulptur, die auf dem Odonien-Gelände von Odo Rumpf geschaffen wurde. Sie dient zukünftig als bleibender Ort für die inklusiven, spartenübergreifenden RoboLAB Kunst- und Kulturprojekte.

Studierende der Köln International School of Design der TH Köln entwickeln für die Ausstellung interaktive Objekte, die im Geiste von Inklusion und Barrierefreiheit unterschiedlichste Sinne ansprechen. Die Objekte reagieren beispielsweise berührungslos auf die Anwesenheit von Menschen oder auf die Vibrationen des Aufzugs, der den Zugang zur Circolaris ermöglicht. Sie erzeugen Geräusche, Licht oder Geruch und schaffen so um die Großskulptur eine interaktive Umgebung, die nicht einzelne Sinne (wie etwa das Sehen) und Interaktionsformen (wie etwa die Bedienung von Schaltern mit den Händen) bevorzugt, sondern die die Diversität sensomotorischer Erfahrung betonen soll.

Mit Unterstützung des Transferfonds der TH Köln wurde hierzu der amerikanische Künstler Kal Spelletich eingeladen, der die Studierenden aus der Ferne bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Projekte begleitet. Spelletich ist ein renommierter Vertreter der Maschinen- und Roboterkunst der San Francisco Bay Area. Er arbeitet seit vielen Jahren an der künstlerischen Aneignung und Umnutzung von Technologie und hat an Hochschulen wie der Stanford University oder New York University unterrichtet.

In der Zusammenarbeit mit Projektpartnern wie Leib+Seele Produktionen und der Un-Label Performing Arts Company, die über umfangreiche Erfahrung im Bereich inklusiver Kulturarbeit verfügen, lernen die Studierenden der TH Köln hier Design und technische Entwicklung in Zusammenarbeit mit einem diversen „mixed-abled“ Publikum kennen.

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