Neuberufen 2024: Prof. Dr. Kai Kreisköther

Prof. Dr. Kai Kreisköther (Bild: privat)

Als neuberufener Professor für elektrifizierte, vernetzte und automatisierte Mobilität und Logistik am Institute of Computer and Communication Technology arbeitet Prof. Dr. Kai Kreisköther daran, Städte nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten. Im Kurzinterview erzählt er unter anderem, warum er schon als Kind Spaß am Erfinden und Bauen hatte.


Studium:

Maschinenbau, RWTH Aachen

Promotion:

„Flexibilisierung der Elektrofahrzeugendmontage durch selbstfahrende Fahrzeugchassis“, RWTH Aachen

Berufliche Stationen (u. a.):

  • Geschäftsfeldleiter Workforce Management bei der INFORM Software GmbH (AI-basierte Optimierungssoftware)
  • Lehrbeauftragter an der Hochschule RheinMain und der Fachhochschule Aachen (Themenfeld Mobilität und Logistik)
  • Agile Coach und Interims-Projektleiter bei der AE Driven Solutions GmbH (Entwicklung von Wasserstoffantrieben für Nutzfahrzeuge)
  • Gründer und Geschäftsführer der DroidDrive GmbH (Logistik-Roboter „Ducktrain“)
  • Bereichsleiter der PEM Motion GmbH (Entwicklungsdienstleister im Bereich E-Mobilität, Tätigkeitsfeld Elektronik und Software)

Elektrifizierte, vernetzte und automatisierte Mobilität und Logistik sind spannende Themenbereiche,…

…weil darin der Schlüssel liegt, um Ressourcen und Emissionen einzusparen und unsere Städte noch lebenswerter zu machen.

Ich möchte gerne herausfinden…

…wie Mobilität und Logistik in den nächsten 50 Jahren gestaltet werden können.

Mein fachliches Steckenpferd…

…ist die Integration vieler Teil-Technologien zu funktionalen, wirtschaftlichen Gesamtlösungen – so wie ich das beispielsweise als Mitgründer bei der DroidDrive GmbH bei der Entwicklung des Lieferroboters „Ducktrain“ gemacht haben. Hierbei handelt es sich um ein vollelektrisch betriebenes und teilautonom steuerndes Fahrzeug für die letzte Meile, also den Lieferverkehr in Innenstädten.

Als Kind…

…wollte ich immer Dinge erfinden und bauen – von der Idee, über die Konzipierung und Komponentenauswahl bis zum Betrieb – das erfüllt mein Tüftlerherz.

Rückblickend war mein Studium…

...„nur“ die Befähigung zu strukturiertem „ingenieursmäßigem“ Arbeiten.

Wenn ich mal nichts zu tun habe,…

…ist mir so langweilig, dass ich mir etwas Neues ausdenke.

Den Studierenden mitgeben möchte ich…

…selbständiges Arbeiten und kritisches Hinterfragen von – nicht nur technischen – Sachverhalten.

Auf meinem Schreibtisch…

…herrscht möglichst Ordnung. Ich bin kein Typ für „kreatives Chaos“.

Kein Campus…

…ohne Rakete – das Studierendenwohnheim am Deutzer Ring

Das letzte gute Spiel, das ich gespielt habe,…

….ist Looping Louie mit meinen Kindern! ;-)

Februar 2025

Ein Beitrag von

Daniel Schäfer

Daniel Schäfer

Team Presse und Öffentlichkeitsarbeit


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